Karo, Thu, 02.09.2010
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In der Musikwelt oder auch im Sport kann man gut erkennen, was einen Star ausmacht: Ein Star hat ein eindeutiges Profil. Etwas, was ihn oder sie definiert und von allen anderen abhebt. Ein Star ist eine Marke. Für App-Entwickler eine von vielen Voraussetzungen, dass ihre App langfristig Erfolg hat. Doch wie mache ich meine App zur Marke? Dafür ist es zunächst wichtig, zu verstehen wie ein App Store Betreiber denkt. Apple zum Beispiel featured Apps, welche das iPhone um eine markante Funktion erweitern. Wie etwa: das iPHone zu einer Wasserwage machen. Die App als Marke
Verteilung 70:30 als Basis
Die Geschäftsmodelle der verschiedenen Online-Shops scheinen auf den ersten Blick nicht grundlegend verschieden: Apples 70:30 Modell (der größere Anteil ist für den Entwickler) wird auch von Google und Intel (Moblin-Plattform) praktiziert. RIM (BlackBerry) bieten den Entwicklern 80 Prozent. Dabei geht es aber letztlich nicht um die Höhe der Prozente. Wichtig ist, wie viele Apps pro Tag verkauft werden! Apples App Store ist daher schon lange keine 'Goldgrube' per se. Bei einigen hundert neuen Anwendungen und Spielen täglich und mehr als 150.000 Apps ist es super schwierig entsprechende Aufmerksamkeit für die einzelnen Apps zu erreichen.
App Stores: Nicht alles, was glänzt, ist Gold
Der Apple Store ist ein brutaler Markt. Beim Android Market ist es derzeit noch leichter mit neuen Ideen als Erster an den Start zu gehen, doch wie lange noch? Fakt ist, es ist alles andere als leicht, mit Apps - egal auf welchem Gerät - wirklich Geld zu verdienen.
Der Erfolg von Apples iPhone und seinem App Store hat die Mobilfunkbranche nachhaltig geprägt. Mobilfunkanbieter aber auch Handyhersteller erscheinen etwas plan- und ratlos was nun die richtige Ausrichtung/Entwicklung sein könnte. Die Strategien reichen von Imitation über "Anything goes" bis zum Linux-Ansatz der Offenheit.
Die Strategien gegen Apple
Karo, Fri, 26.02.2010
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Dieser Empfehlung möchte auch ich mich anschließen und allen an Mobile E-Commerce Interessierten die Arbeit von Mirko Klopfleisch empfehlen und aus dem Fazit der Arbeit zitieren: "Einzelhändler sollten bereits jetzt einplanen, dass Kunden bspw. ihre Webseiten von mobilen Browsern aus besuchen und eine optimierte Kommunikationsstrategie entwickeln und Budgets für Investitionen in Mobile E-Commerce-Piloten zu ihren Plänen 2010-2011 bereit stellen" ...
Download: Masterarbeit Klopfleisch - Mobile E-Commerce
Fakt ist, Mobile Commerce steckt zurzeit noch weitestgehend in den Kinderschuhen - vielfältige Möglichkeiten/Potenziale werden nicht erkannt, Umsätze verschenkt. Und das, bei Referenzcases wie Ebay, die für die Weihnachtsfeiertage 2009 vermelden konnten, dass 1,5 Millionen Produkte über ihre mobilen Webseiten und ihre iPhone Applikation verkauft wurden (entspricht einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr). Hier werden große Chancen (noch) nicht erkannt, ich wundere mich sehr, ganz offen gesagt!
Karo, Sun, 24.01.2010
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Die Unternehmensberatung Mücke Sturm & Company aus München hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass die Monetarisierung der sozialen Netzwerke den E-Commerce nachhaltig verändern wird. "Bis 2014 könnten die Einnahmen der sozialen Netzwerke in Deutschland auf 2,22 Milliarden Euro steigen. 'Empfehlungsmarketing im Netz' wird im E-Commerce zukünftig einen Teil der Umsätze ausmachen. Bis zu 12 Milliarden Euro Umsatz können dort so erreicht werden", erklärt Patrick Sturm, Partner der Unternehmensberatung - leider ohne konkrete Hinweise und ausreichende Basis für das Zahlenwerk zu liefern.
Fakt ist, Social Communities bergen aufgrund ihres Zuganges zu einer großen Anzahl an Mitgliedern ein enormes Potenzial: Die zehn größten Plattformen in Deutschland verfügen zusammen bereits über 45 Millionen Mitglieder. Diese Quelle will erschlossen werden. Doch wie? 'Item Selling', die Integration kostenpflichtiger Applikationen und/oder der Absatz virtueller Güter bringt nach dem Motto 'Kleinvieh macht auch Mist' bereits jetzt beachtliche Umsätze.
Sozial initiierte Vermittlungen und Weiterleitungen werden künftig einen großen Anteil am Umsatz der Online-Schops ausmachen. Immer häufiger finden Kunden über 'Empfehlungsmarketing' direkt zu einer entsprechenden E-Commerce Seite. Je einfacher, leichter und zielgenauer ein Internet-Shop von Online-Kunden aufgefunden werden kann, umso höher ist dessen Umsatz. Damit ergibt sich auch eine neuartige Wettbewerbssituation: Facebook und Google - massive Konkurrenz für die Link-Ökonomie!
Karo, Sun, 24.01.2010
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Unter dem Titel: Kein Marketing ohne Internet hat der "Netzökonom" des F.A.Z.-Blog einen interessanten Überblick publiziert. Dessen Bogen sich von der Fan-Kultur im Web2.0, über Produktinformationen im Internet bis zur Relevanz verschiedener Online-Informationsplattformen spannt.
Ein Fazit gleich vorweg - Unternehmen müssen umdenken - dringend! Rascher Handlungsbedarf besteht im Aneignen von Wissen über die Nutzung der Digitalen Medien. Marketingverantwortliche müssen wissen, wie Internet-Nutzer auf die vorhandene Informationsfülle reagieren. Kundengewinnung via Internet funktioniert anders als klassische Werbung via Print- und TV.
Obwohl nur knapp 10 Prozent der Werbebudgets ins Internet fließen, haben Suchmaschinen, Anbieterseiten, Kommentare anderer Nutzer, Produktvergleichsseiten und die Online-Werbung für deutsche KonsumentInnen inzwischen eine doppelt so hohe Relevanz für Kaufentscheidungen, wie das zweitplatzierte Medium Fernsehen.
Das Internet ist nicht nur ein idealer Ort um Marken zu bilden, Marken können im Netz auch "zerstört" werden. Die Nutzer wollen mit einer Marke interagieren - egal ob die Marke das möchte oder nicht. Dabei steht aber nicht nur Kommunikation im Vordergrund, Nutzer wollen "Deals", d.h. exklusive Angebote beispielsweise. Der Computerhändler Dell und die Kaufhauskette Starbucks zeigen, wie das geht: Dell verkauft Computer via Twitter, Starbucks verteilt auf Facebook Gratisgutscheine für Kuchen oder Eiscreme.
Der Microbloggingdienst Twitter wird für Marketing und Marken immer relevanter. Während die Twitter-Betreiber selbst, nach wie vor an einer Monetarisierungsstrategie arbeiten, haben andere bereits erste Strategien entwickelt, um aus Twitter Kapital zu schlagen. Jüngstes Beispiel: Amazon. Der weltgrößte Onlinehändler nutzt Twitter seit kurzem als Marktplatz. Dazu bietet Amazon seinen Affiliates das neue Feature "Share with Twitter". Es erlaubt Affiliatepartnern twitterfähige Links zu allen Amazonprodukten zu generieren.
Karo, Mon, 16.11.2009
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Welchen Wissensdienstleistungen gehört die Zukunft? Wo liegen vielversprechende Anwendungsfelder? Welche Technologien treiben den Fortschritt an? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der FAZIT-Forschung, welche die Ergebnisse aus über vier Jahren Forschungsarbeit nun in dem Buch "Digitale Wege zu neuen Märkten - IT- und Medientrends erkennen und nutzen" zusammenführte.
Rund vier Monate nach Veröffentlichung des Buches stellt die MFG Baden-Württemberg die Publikation nun erstmals kostenlos zum Download bereit - in deutscher und in englischer Version:
Download deutsche Version: Digitale Wege zu neuen Märkten
Download englische Version: Digital Paths to New Markets
Karo, Sat, 14.11.2009
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ACTA 2009: Zentrale Trends der Internetnutzung

Eine weitere wichtige Erkenntnis: Wer sich online informiert, der kauft in der Regel auch online. Bei fast allen Kategorien ist dies mittlerweise so. Tendenz steigend!
Umgekehrt gilt der Schluss nicht. Daher ist es wichtig, den Online-Kanal als eigenständiges Standbein zu begreifen auszubauen und nicht mit Katalogangeboten zu "stützen". Zu denken geben sollte den Händlern auch, dass sich Nutzer über Produkte neben Preisvergleichsportalen vor allem auf Hersteller-Seiten informieren, nicht aber auf Händlerseiten! via

Spannend ist der Online-Boom bei den älteren NutzerInnen, die in den letzen Jahren stark aufgeholt haben, sowie die Nutzerstrukturen in den Sozialen Netzwerken: Facebook für jüngere Frauen, MySpace für jüngere Männer und der Spitzenreiter bei eher älteren Männern XING.
Karo, Sat, 24.10.2009
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Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting Gmbh
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