Fakt ist, das Internet (bzw. dessen Angebote/Inhalte) ist tatsächlich auf dem Weg zum Leitmedium - zumindest bei jungen Menschen, die Gesamtbevölkerung wird aber (noch länger) nicht erreicht.
Gleichzeitig wird es zunehmend schwierig, den Begriff der Mediennutzung klar einzugrenzen, denn die Trennung von Inhalt und Übertragungswegen verschwimmt.
Doch scheint das Wachstum im Netz die meisten anderen Medien nicht zu verdrängen. Bis auf die Printmedien. Diese verlieren kontinuierlich an Aufmerksamkeit und Nutzungsdauer. Auf Computer- und Videospiele entfallen heute schon 5 Prozent, gefolgt von Zeitungen und Videos mit jeweils 4 Prozent und Zeitschriften mit nur noch 2 Prozent. Mit der zunehmenden Medienzeit von täglich 9 Stunden steigt auch die Parallelnutzung, die besonders häufig zwischen Fernsehen und Internet festzustellen ist.
Mobile Endgeräte, wie Smartphones und künftig auch verstärkt Tablet-Computer (z.B. iPad) sind große Wachstumstreiber für das Internet.
Karo, Mon, 18.10.2010
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Empfehlungen sind eine hochemotionale Sache. Noch sensibler sind aber Enttäuschungen. Enttäuschte Fans beispielsweise, können in Windeseile zu Saboteuren werden. Liebe und Hass (zwischen Anbieter und Kunde) liegen nah beinander. Empfehlungsmarketing setzt also nicht nur bemerkenswerte Produktfeatures voraus, sondern immer auch eine Menge (positiver) Beziehungsarbeit. Nicht vergessen, es braucht Stories, die weitererzählbar sind, denn Menschen lieben Bilder und Geschichten.
Menschen wollen nicht nur Geld und Spass. Sie wollen sich auch als "wichtig" erleben und empfinden. Sie wollen Sinnvolles tun - Spuren hinterlassen. Und als geschätztes Mitglied einer Gemeinschaft gelten. Wer ihnen dazu verhilft, dem wird dies (zumindes nach Frau Schüller - ich stimme voll zu) mit wertvoller Mundpropaganda vergoldet.
Empfehlungsbereitschaft entseht insbesondere, wenn man
die Coolness und das Geltungsbedürfnis erhöhen kann
+ zum Wohlergehen Anderer beitragen kann
+ sich durch Insider-Wissen profilieren kann
+ etwas völlig Neues und sehr Exklusives offeriert wird
+ in Entstehungsprozesse mitgestaltend involviert wurde.
Karo, Sun, 29.08.2010
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Durch Social Media Tools bekommen Verbraucher, Kunden, Interessenten, Mitarbeiter - quasi jeder der sich für Online und Medien interessiert - ein Instrument in die Hand, mit dem Erfahrungen, Meinungen und Informationen einem großen Nutzerkreis bekannt gegeben werden können. Mit dieser neuen Offenheit müssen sich vor allem Unternehmen auseinandersetzen. Sie sind viel häufiger und transparenter öffentlicher Kritik ausgesetzt. Jetzt heisst es lernen, damit umzugehen.
10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen - die aus meiner Sicht besonders relevanten:
1) Schnelligkeit
Eine gute Krisenkommunikation ist schnell. Auch wenn die Reaktion nur lautet: "Wir haben das Problem erkannt, wir kümmern uns drum". Es geht darum, dass sich Kunden und Kritiker ernst genommen fühlen.
2) Reagieren
Oft wird der Fehler gemacht, gar nicht oder zu spät zu reagieren. Unterschätzen Sie aber die Macht des Netzes nicht! Es hat sich bereits mehrfach gezeigt, dass viele PR-Krisen über Twitter, Facebook, Blogs etc. eine relevante Reichweite erreichen und von dort auch den Weg in die klassischen Print- und Onlinemedien finden.
3) Vermeiden Sie Konfrontationen
Abmahnungen und harsche Kritik beeinflussen ihre Online-Reputation sicherlich nicht positiv. Halten Sie daher Ihre Anwälte weitestgehend zurück.
In jedem Fall gilt: "First think, then react" ... dieses Credo gilt wohl nicht nur für die Social Media Welt, sondern für alle Gesprächssituationen.
Oft wird Kritik persönlich genommen. Wir fühlen uns als Person angegriffen, unsere Arbeit wird kritisiert. Bevor Sie jedoch vorschnell reagieren, versuchen Sie sich in Ihr Gegenüber hineinzudenken, betrachten Sie die Angelegenheit, den Vorfall von einer objektiven Position aus. Was ist der eigentliche Kern der Kritik?
Karo, Sun, 22.08.2010
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Der Grund für diese Entwicklung: Mobilfunktechnik der dritten bzw. nachfolgenden Generation(en) mit desktopähnlichen Bandbreiten, Social Networking, Video-Content, mobiles Voice over IP sowie intelligente Endgeräte mit beeindruckendem Bedienkonzept.
Alex Oschatz hat Mary Meeker's Analysen und Präsentation in seinem ilikemymobile.de Blog mit dem Artikel: Mobile Web überholt Desktop Web in 5 Jahren recht übersichtlich "zum Nachlesen" aufbereitet.
Hier nochmal die Key Facts aus meiner persönlichen Sicht:
1) Im Jahr 2014 werden mehr Menschen das mobile Internet nutzen als das Desktop Internet
2) Im Jahr 2010 erreicht der Ausbau und die Nutzung der 3G-Netze weltweit 20% (Schwelle zum Mainstream) - Tendenz steigend, durch den weiteren Ausbau und Einsatz neuer Technologien wie LTE u.a.
3) Social Networking (via Facebook & Co.) ist eine treibende Kraft des mobilen Internet
4) Video ist einer der Top Trends - sowohl im mobilen als auch im stationären Web ... wobei mobile Video die ohnehin schon "hart an der Grenze" operierenden Datennetze der Mobilfunkprovider" zusätzlich belasten wird.
Und noch eine Anmerkung am Rande: Der von den meisten Mobilfunkprovidern "verbotene" Dienst "Skype" wäre mit rund 521 Millionen registrierten Nutzern der größte Mobilfunkanbieter der Welt, wenn er einer wäre *smile*.
Und hier noch der Link zu den ganz aktuellen Internet Trends ebenfalls aus der Sicht von Mary Meeker (Stand Juni 2010).
Karo, Mon, 21.06.2010
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Wenig überraschend nutzt man Facebook primär, um Kontakt mit Freunden und Bekannten zu haben. Für mehr als die Hälfte der Nutzer sind aber auch Informationen zu Anbietern von Produkten, Dienstleistungen und Einladungen zu Veranstaltungen nützlich.
Auch Wikipedia und Youtube konnten weitere Bevölkerungskreise erschließen. So haben bereits drei Viertel der Onliner Wikipedia besucht. Die Nutzung ist vorwiegend passiv, denn einen Eintrag selbst verfasst zu haben, geben erst 3% der österr. Onliner an. Auch bei YouTube steht der passive Konsum von Inhalten bei den Österreichern im Vordergrund: 14% steuern aktiv bei, doch 73% nutzen die Plattform.
Quelle: Web 2.0 - wer hat die Nase vorne?
und ergänzend dazu: Internetnutzung in Österreich mit Zielgruppen-Segmentierung (Sinus-Milieus)
Besonders stark ausgeprägt ist die Internetnutzung natürlich innerhalb der gehobenen und hedonischen Mileus - welche stark durch junge Personen dominiert sind.

Karo, Mon, 14.06.2010
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Im Teil 1: Warum das Internet kein Zukunfts- sondern ein Gegenwartsthema ist - und für manche Nutzer das Thema Nummer 1 überhaupt setzt sich Medienjournalistin Ulrike Langer grafisch wunderbar aufbereitet mit unserem "Online-Alltag" auseinander und mit dem, was Nutzer im Netz in welcher Intensität eigentlich tun.

Im Teil 2 geht Sie der Frage nach, wie und ab wann manifestiert sich Mediensucht im sozialen Echtzeitnetz? und analysiert, welche Strategien es dagegen geben könnte.
Der Teil 3: Die Zukunft des sozialen Netzes liefert einen Ausblick und folgendes Fazit:
- Wir werden immer und überall online sein
- Augmented Reality Anwendungen werden unsere physische Realität um eine virtuelle Realitätsebene bereichern
- Das Internet wird nicht mehr an spezielle Empfangsgeräte wie Laptop, iPad oder Mobiltelefon gekoppelt sein - Alltagsgegenstände werden selbständig Verbindung zum Internet aufnehmen und sich darüber aktualisieren
- Das Netz wird intuitiver werden und es wird mehr Sinne ansprechen
- Das Netz wird noch sozialer und lokaler (!) ... für all das brauchen wir intelligente Filter und Techniken, um die Informationsdichte und Schnelligkeit zu bewältigen.
Karo, Mon, 14.06.2010
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Die Rolle von Informationen und die Art und Weise wie Mitarbeiter/Kunden diese Informationen nutzen verändert sich. Z_punkt hat für Accenture Schlüsseltrends untersucht, die das Informationsmanagement in Zukunft prägen werden. Vier Szenarien beschreiben, wie Arbeitnehmer Informationen im Jahr 2015 nutzen werden und was dies für Firmen bedeutet.
Die Studie steht auf Englisch zum Download zur Verfügung:
Information 2015 - Reforming the Paradigm
Karo, Mon, 17.05.2010
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1. Bluetooth 3 und 4
Bis 2011 kommen Bluetooth 3 und 4 auf den Markt. Bluetooth 3 wird die Datenübertragung beschleunigen, mit Bluetooth 4 werden neue Funktionen möglich - bspw. automatische Sperre des PC, wenn sich der Nutzer entfernt.
2. Das mobile Web
Bis 2011 werden mehr als 85 Prozent der verschifften Smartphones weltweit über einen Browser verfügen. Immer mehr Menschen besitzen Smartphones mit relativ großen und hochauflösenden Bildschirmen, die das Surfen komfortabler machen.
Die Nutzung des mobilen Internet auf Handys und Smartphones boomt und Apps finden insbesondere auf dem iPhone großen Zuspruch. Doch wie kann mit mobilen Angeboten auch Geld verdient werden? Für welche Branchen und Märkte lohnt sicher der mobile Kanal?
Erkenntnisse und Einschätzungen bietet ein Interview mit Heike Scholz - Herausgeberin von mobile zeitgeist.
Heike Scholz zu Anwendungen und Trends im Mobile Business
3. Mobile Widgets
Widgets sind installierbare Web-Applikationen, die Technologien wie JavaScript oder HTML nutzen. Widgets sind vor allem für Echtzeit-Updates wie Wetterbericht und E-Mail-Benachrichtigungen sehr nützlich.
4. Plattform-unabhängige mobile AD-Tools
In den kommenden Jahren gewinnen vor allem diejenigen Tools an Attraktivität, mit denen man Applikationen nicht mehr für unterschiedliche Plattformen bereitstellen muss. AD-Tools (application development) senken die Kosten, um Multiplattform-Applikationen bereitzustellen und zu unterstützen.
5. App Stores
App Stores werden der wichtigste Kanal sein, um Applikationen auf Smartphones und andere mobile Geräte zu bringen.
6. Location-Bewusstsein
Bis Ende 2011 werden 75 Prozent der in gesättigte Märkte verschifften Geräte über GPS verfügen. Die Beliebtheit von GPS kurbelt dann auch den Markt für Applikationen in diesem Bereich an.
7. Mobiles Breitband
Mobile Netzwerke bauen ihr Breitband-Angebot in den kommenden zwei Jahren weiter aus. Das mobile Breitband wird eine immer willkommenere Alternative, wenn Festverbindungen ausfallen. Mobiles Breitband wird bald zur Standardausrüstung von Laptops und E-Books gehören.
8. Touchscreens
Touchscreens werden sich zum dominierenden Bildschirm für Handsets mit großen Bildschirmen entwickeln. Mehr als 60 Prozent der nach Westeuropa und Amerika verschifften mobilen Geräte haben 2011 einen Touchscreen.
9. Machine-2-Machine
Machine to Machine (M2M) ist der Begriff für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten. Gartner bezeichnet den Markt als fragmentiert, doch wachse er um mehr als 30 Prozent im Jahr. Zu den Schlüssel-Applikationen in diesem Bereich zählen Smart Grid, Sicherheitsüberwachung und Automatenverkauf.
10. Sicherheit unabhängig von den Geräten
Dieser Punkt bezieht sich auf eine Reihe von Sicherheitstechnologien. Zu diesen zählt beispielsweise ein Virenscanner in der Cloud.
Karo, Sat, 01.05.2010
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Einen guten Überblick mit interessanten weiterführenden Links zum Thema finden Sie unter: Staus, Blitzer und Spritsparen: Navi-Tipps aus der Community
Karo, Mon, 26.04.2010
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Das Handy als Multifunktionsgerät und ständiger Begleiter im Alltag. Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) liefert aktuelle Marktprognosen für Deutschland: Smartphones erobern den Massenmarkt. In dem Zusammenhang ist besonders auf die Bedeutung des sozialen Netzwerkes Facebook im mobilen Internet hinzuweisen. Facebook dominiert klar in Reichweite, Pages Views und besonders in Bezug auf die Verweildauer: Facebook führt das mobile Internet an.
Was bedeuten diese Entwicklungen nun für die Telko-Branche allgemein? Die Notwendigkeit eines raschen weiteren Ausbaus der Mobilfunknetze und darüber hinaus ein besseres Verständnis für Entwicklungen bei Apps & social Media! Falsch eingestellte Smartphones belasten Mobilfunknetze
Der Vizechef des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM), Mike Lazaridis, hat im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona (15.-18. Februar) von den Mobilfunkanbietern angesichts des Erfolgs des mobilen Internet einen raschen Netzausbau gefordert. Nötig seien mehr Funkzellen, mehr Masten und auch die engere Zusammenarbeit mit Anbietern von Funktechnologien wie WLAN. Die gesamte Branche leide unter 'verstopften' Datennetzen. RIM fordert raschen Ausbau der Handynetze
Karo, Fri, 19.02.2010
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