Fakt ist, das Internet (bzw. dessen Angebote/Inhalte) ist tatsächlich auf dem Weg zum Leitmedium - zumindest bei jungen Menschen, die Gesamtbevölkerung wird aber (noch länger) nicht erreicht.
Gleichzeitig wird es zunehmend schwierig, den Begriff der Mediennutzung klar einzugrenzen, denn die Trennung von Inhalt und Übertragungswegen verschwimmt.
Doch scheint das Wachstum im Netz die meisten anderen Medien nicht zu verdrängen. Bis auf die Printmedien. Diese verlieren kontinuierlich an Aufmerksamkeit und Nutzungsdauer. Auf Computer- und Videospiele entfallen heute schon 5 Prozent, gefolgt von Zeitungen und Videos mit jeweils 4 Prozent und Zeitschriften mit nur noch 2 Prozent. Mit der zunehmenden Medienzeit von täglich 9 Stunden steigt auch die Parallelnutzung, die besonders häufig zwischen Fernsehen und Internet festzustellen ist.
Mobile Endgeräte, wie Smartphones und künftig auch verstärkt Tablet-Computer (z.B. iPad) sind große Wachstumstreiber für das Internet.
Karo, Mon, 18.10.2010
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Bereits zum dritten Mal in Folge hat in Deutschland die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung mit kanpp 4 Prozent den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung und liegt aktuell bei einem Onliner-Anteil von 56,6 Prozent.
Mit Blick auf die weiteren Bildungsgruppen relativiert sich allerdings das Ergebnis. Denn nach wie vor besteht ein starker Zusammenhang zwischen der formalen Bildung und der Internetnutzung. So sind Befragte mit mittlerer formaler Bildung bereits zu 76 Prozent Onliner. Noch größer wird diese Kluft beim Vergleich der Befragten, die die allgemeine Hochschulreife bzw. ein Studium abgeschlossen haben. In dieser Gruppe sind inzwischen 88,8 Prozent online.
Ein Blick auf die Internetnutzung nach Geschlecht und Bildung zeigt, dass je niedriger der Bildungsabschluss, desto größer sind die Unterschiede bei der Internetnutzungzwischen Frauen und Männern.
Karo, Mon, 19.07.2010
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Der Grund für diese Entwicklung: Mobilfunktechnik der dritten bzw. nachfolgenden Generation(en) mit desktopähnlichen Bandbreiten, Social Networking, Video-Content, mobiles Voice over IP sowie intelligente Endgeräte mit beeindruckendem Bedienkonzept.
Alex Oschatz hat Mary Meeker's Analysen und Präsentation in seinem ilikemymobile.de Blog mit dem Artikel: Mobile Web überholt Desktop Web in 5 Jahren recht übersichtlich "zum Nachlesen" aufbereitet.
Hier nochmal die Key Facts aus meiner persönlichen Sicht:
1) Im Jahr 2014 werden mehr Menschen das mobile Internet nutzen als das Desktop Internet
2) Im Jahr 2010 erreicht der Ausbau und die Nutzung der 3G-Netze weltweit 20% (Schwelle zum Mainstream) - Tendenz steigend, durch den weiteren Ausbau und Einsatz neuer Technologien wie LTE u.a.
3) Social Networking (via Facebook & Co.) ist eine treibende Kraft des mobilen Internet
4) Video ist einer der Top Trends - sowohl im mobilen als auch im stationären Web ... wobei mobile Video die ohnehin schon "hart an der Grenze" operierenden Datennetze der Mobilfunkprovider" zusätzlich belasten wird.
Und noch eine Anmerkung am Rande: Der von den meisten Mobilfunkprovidern "verbotene" Dienst "Skype" wäre mit rund 521 Millionen registrierten Nutzern der größte Mobilfunkanbieter der Welt, wenn er einer wäre *smile*.
Und hier noch der Link zu den ganz aktuellen Internet Trends ebenfalls aus der Sicht von Mary Meeker (Stand Juni 2010).
Karo, Mon, 21.06.2010
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Wenig überraschend nutzt man Facebook primär, um Kontakt mit Freunden und Bekannten zu haben. Für mehr als die Hälfte der Nutzer sind aber auch Informationen zu Anbietern von Produkten, Dienstleistungen und Einladungen zu Veranstaltungen nützlich.
Auch Wikipedia und Youtube konnten weitere Bevölkerungskreise erschließen. So haben bereits drei Viertel der Onliner Wikipedia besucht. Die Nutzung ist vorwiegend passiv, denn einen Eintrag selbst verfasst zu haben, geben erst 3% der österr. Onliner an. Auch bei YouTube steht der passive Konsum von Inhalten bei den Österreichern im Vordergrund: 14% steuern aktiv bei, doch 73% nutzen die Plattform.
Quelle: Web 2.0 - wer hat die Nase vorne?
und ergänzend dazu: Internetnutzung in Österreich mit Zielgruppen-Segmentierung (Sinus-Milieus)
Besonders stark ausgeprägt ist die Internetnutzung natürlich innerhalb der gehobenen und hedonischen Mileus - welche stark durch junge Personen dominiert sind.

Karo, Mon, 14.06.2010
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Österreicher und Schweizer verbringen mehr Zeit im mobilen Internet als die deutschen Nachbarn. 51 Prozent der österreichischen und 55 Prozent der Schweizer Befragten surfen mindestens täglich. In Deutschland sind es 43 Prozent. Etwa die Hälfte der Befragten (rund 3000 Internetnutzer in Deutschland und je 500 in der Schweiz und Österreich) in Deutschland und in der Schweiz empfinden die Kosten für Datenverbindungen und Flatrates als zu hoch - in Österreich ist der Prozentsatz deutlich geringer.
Karo, Mon, 17.05.2010
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Christoph Kappes "arbeitet" diese Fragestellungen in einer umfassenden und interessanten Analyse auf - sehr lesenswert!
Facebook - Ein Sonderfall im Ökosystem des Internets?
Karo, Thu, 29.04.2010
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In einer aktuellen Erhebung hat der Hightech-Verband BITKOM 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten befragt. Internet ist großer Gewinn für die Lebensqualität
Nutzer schätzen das Informationsangebot und die Flexibilität, sehen Vorteile für Allgemeinbildung und Freundschaften. 80 Prozent können sich ein Leben ohne Netz nicht mehr vorstellen.

Großen Nachholbedarf gibt es bei älteren Menschen. Während 92 Prozent der jungen Deutschen bis 29 Jahre online gehen, tun das nur 32 Prozent der Senioren ab 65 Jahren. Doch gerade auch für ältere Menschen könnte das Internet eine große Hilfe sein. Es gibt also noch viel zu tun!
Karo, Tue, 27.04.2010
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GfK Austria: "Für die jungen Österreicherinnen und Österreicher ist das Internet ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Lebens geworden. In der Altersgruppe der 14 bis 39jährigen nutzen bereits 94% das Internet, und zwar gleichermaßen Frauen wie Männer."
GfK Online Monitor 1. Quartal 2010
Ein kurzer Einblick in die Internetnutzung unser deutschen Nachbarn:
Jeder Deutsche täglich 100 Minuten im Internet
Karo, Thu, 15.04.2010
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Den Analysten zufolge werden 2015 rund zehn Milliarden mobile Internetzugänge aktiv sein - nicht nur Handys, sondern zum Beispiel auch Tablets oder Auto-Elektronik.
Download-Link zum umfangreichen Report: The Mobile Internet Report
Ein Überblick in Präsentationsformat: Mobile Internet Report Setup
Karo, Thu, 15.04.2010
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Diese und andere Fragen werden in einer neuen ORF-futurezone-Serie diskutiert. Nachzulesen unter: Soziales Netz
Karo, Mon, 12.04.2010
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Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting Gmbh
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