Karo, Thu, 02.09.2010
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Bei Enterprise 2.0 geht es im Kern darum, mithilfe von webbasierter Software, wie Blogs, Wikis oder Chats, Projekte neu zu koordinieren, vorhandenes Wissen im Unternehmen effizienter zu managen und Kommunikation nach außen und innen besser zu gestalten. Das Potenzial ist groß und immer mehr Unternehmen "steigen auf den fahrenden Zug auf". Zu den beliebtesten Tools die zur Anwendung kommen, gehören Wikis, Blogs, Microblogging und RSS-Feeds.
Freilich sind diese Werkzeuge nicht neu. Wohl aber der damit verbundene Kulturwandel in der Arbeitswelt/Wirtschaft. Tradierte Arbeitsweisen und hierarchische, zentrale Stufen werden aufgelöst. An ihre Stelle rückt die autonome Steuerung von Teams und die sogenannte Weisheit der Masse ("wisdom of the crowds"). Vor allem für große traditionelle Unternehmen ist das mit Enterprise 2.0 verbundene notwendige kulturelle Umdenken eine große Herausforderung. Sowohl für die Führungskräfte, deren Aufgaben und Rollen, als auch die Mitarbeiter.
Und ohne treibende Kräfte aus dem Management mit Forbildfunktionen klappt das Enterprise 2.0 nicht. Zudem sollte man sich von Enterprise 2.0 nicht zu viel sofort und auf einmal erwarten. Die Praxis zeigt: Die Transformation in ein Enterprise 2.0 dauert in der Regel zwischen zwei und drei Jahren! Auszahlen tut sich's aber in jedem Fall. D.h. lieber heute als morgen damit beginnen.
Karo, Sat, 17.07.2010
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Spannende und interessante Infos nicht nur für Regentage wie heute - wirklich empfehlenswert! Zum Nachlesen:
9-teilige Serie über das Social Link-Text
Karo, Wed, 16.06.2010
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Im Teil 1: Warum das Internet kein Zukunfts- sondern ein Gegenwartsthema ist - und für manche Nutzer das Thema Nummer 1 überhaupt setzt sich Medienjournalistin Ulrike Langer grafisch wunderbar aufbereitet mit unserem "Online-Alltag" auseinander und mit dem, was Nutzer im Netz in welcher Intensität eigentlich tun.

Im Teil 2 geht Sie der Frage nach, wie und ab wann manifestiert sich Mediensucht im sozialen Echtzeitnetz? und analysiert, welche Strategien es dagegen geben könnte.
Der Teil 3: Die Zukunft des sozialen Netzes liefert einen Ausblick und folgendes Fazit:
- Wir werden immer und überall online sein
- Augmented Reality Anwendungen werden unsere physische Realität um eine virtuelle Realitätsebene bereichern
- Das Internet wird nicht mehr an spezielle Empfangsgeräte wie Laptop, iPad oder Mobiltelefon gekoppelt sein - Alltagsgegenstände werden selbständig Verbindung zum Internet aufnehmen und sich darüber aktualisieren
- Das Netz wird intuitiver werden und es wird mehr Sinne ansprechen
- Das Netz wird noch sozialer und lokaler (!) ... für all das brauchen wir intelligente Filter und Techniken, um die Informationsdichte und Schnelligkeit zu bewältigen.
Karo, Mon, 14.06.2010
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Die Radioserie "Digital.leben" hat sich mit Pippa Norris unterhalten.
Zum Podcast: Digital Leben - Die Macht der Medien
Zur Nachlese: Die beschränkte Macht der Medien
Pippa Norris ist überzeugt, dass selbst wenn man Internetanschlüsse und Kabelfernsehen in jeden einzelnen Haushalt in Mali, Nordkorea und die New Yorker Armenviertel legen würde, so würde auch das nicht zwangsläufig zu einem kulturellen Einheitsbrei führen. Denn es gibt eine starke psychologische Firewall. Unsere Werthaltungen werden nicht nur durch die Medien geprägt, sondern durch viele andere Faktoren: Elternhaus, Schule, Relgion und die Gesellschaft in der wir aufwachsen.
Karo, Sat, 05.06.2010
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Die Rolle von Informationen und die Art und Weise wie Mitarbeiter/Kunden diese Informationen nutzen verändert sich. Z_punkt hat für Accenture Schlüsseltrends untersucht, die das Informationsmanagement in Zukunft prägen werden. Vier Szenarien beschreiben, wie Arbeitnehmer Informationen im Jahr 2015 nutzen werden und was dies für Firmen bedeutet.
Die Studie steht auf Englisch zum Download zur Verfügung:
Information 2015 - Reforming the Paradigm
Karo, Mon, 17.05.2010
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Bei CARTA wird dazu folgende Hypothese aufgestellt: Trotz aller Begeisterung um die sozialen Medien verbindet uns das Internet heute nicht in dem Maße, wie wir glauben. Das Netz ist zum größten Teil ein Ort schwacher und künstlicher oder - wie Umair Haque sie nennt - dünner Beziehungen - siehe dazu:die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation.
Wie sehe ich das?
Grundsätzlich ist das eine Frage der Interpretation - bspw. des Begriffs "Freunde". Nur weil jemand meine Tweets liest, ist er oder sie auch nicht automatisch mein "Freund". Nur weil Menschen mir erlauben, mich mit Ihnen via XING oder Facebook zu vernetzen, sind sie nicht automatisch meine Freunde. Zuerst einmal sind das Kontakte. Für mich heisst das weiter, dass es notwendig ist, die Priorität und Relevanz der eigenen Kontakte im Netz einzustufen und danach zu handeln. Denn: nicht Facebook gibt vor, wer meine Freunde sind, bzw. wer was lesen darf/kann, das bleibt immer noch meine Aufgabe! Dass jedoch auch in schwachen Bindungen/Kontakten viel Potenzial vorhanden ist, ist durchaus bekannt und wurde von den Webevangelisten aufschlussreich aufbereitet: die Stärke schwacher Bindungen.
Karo, Wed, 12.05.2010
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Die Aussicht auf die Situation unserer Generation in 20 Jahren - der Abschluss der Geschichte - sollte Anlass für Diskussionen darstellen und zum Nachdenken anregen - auch über das eigene Nutzungsverhalten. Ich selbst bin wieder stärker in der "Realität" unterwegs, mobil - connected via Smartphone. Darauf vertrauend, dass die Generation die nun von klein an mit dem Internet aufwächst merkt, dass das Leben "im Netz" lediglich eine Ergänzung zum Leben "Offline" sein kann/sollte - gerade wegen Facebook, Twitter & Co die auch mobil verfügbar sind.
Karo, Sun, 02.05.2010
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Christoph Kappes "arbeitet" diese Fragestellungen in einer umfassenden und interessanten Analyse auf - sehr lesenswert!
Facebook - Ein Sonderfall im Ökosystem des Internets?
Karo, Thu, 29.04.2010
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In einer aktuellen Erhebung hat der Hightech-Verband BITKOM 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten befragt. Internet ist großer Gewinn für die Lebensqualität
Nutzer schätzen das Informationsangebot und die Flexibilität, sehen Vorteile für Allgemeinbildung und Freundschaften. 80 Prozent können sich ein Leben ohne Netz nicht mehr vorstellen.

Großen Nachholbedarf gibt es bei älteren Menschen. Während 92 Prozent der jungen Deutschen bis 29 Jahre online gehen, tun das nur 32 Prozent der Senioren ab 65 Jahren. Doch gerade auch für ältere Menschen könnte das Internet eine große Hilfe sein. Es gibt also noch viel zu tun!
Karo, Tue, 27.04.2010
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Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting Gmbh
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