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Dr. Karoline Simonitsch ist Expertin für (digitale) Medien & Social + Mobile Media Kommunikation, Veränderung der Medien und deren Nutzung sowie damit verbundenen Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategien.
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gamescom - Köln

Es ist soweit: seit dem 19. August sind die Tore der europäischen Computerspiele-Leitmesse Gamescom geöffnet. Fazit: keine Spur von Krise! Am Fachbesuchertag zeigte sich die 'Gamescom' sehr businesslike und 'voll in der Wirtschaft angekommen'. Aber lesen und sehen Sie selbst: Die Spielewelt kennt keine Krise

Technologie ist alles. Technologie ist nichts. Die Story ist der Schlüssel zum Erfolg. Oder nicht? Ohne Game Design geht jedenfalls nichts. Dies bewies dieser Tage die erste "Game Developers Conference" (GDC) Europas. Ein lesenswerter Rückblick: Regeln und Regelbrecher



Über 420 Aussteller aus 30 Ländern, 120.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ... weitere Infos zur gamescom im Web:
http://www.gamescom.de/
Ein Einblick in die Medienberichterstattung:
Countdown zur Spielemesse Gamescom
Virtuelle Lebewesen in der echten Welt - ein Trend bei Sony:
Angriff der Augmented Reality Monster

Der gamescom congress diskutierte die politische Zukunft von Computerspielen: Games sind das Medium der Gegenwart

Auch die Computerspieleindustrie - hier vor allem der Konsolenmarkt - bleibt nicht unberührt von der allgemeinen Wirtschaftssitutation: Sony, Nintendo Lead Drop in U.S. Video-Game Market Last Month.
Das Konsolen-Feld scheint bestellt. Die 'großen Drei' haben ihre Geräte auf dem Markt platziert - nun sollen und müssen das Geschäft die Games selbst ankurbeln. Doch auf der Gamescom sieht man wenig wirklich neues. Bereits erfolgreiche Titel bekommen eine verbesserte Version - das wars. Wird das reichen? Ich wage es zu bezweifeln.

Am Markt für Konsolenspiele scheint eine gewisse Ermüdung aufzutreten. Die Gründe sind vielfältig: Die Entwicklung der immer ausgeklügelteren Konsolen und Games für Konsolen wird permanent aufwändiger, dauert dadurch länger und benötigt immer mehr Geld. Dabei kann es passieren, dass eine sehr gute Idee im Laufe der Umsetzung 'verliert' und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht mehr dem aktuellen Spielergeschmack entspricht.

Auch im Gamesmarkt werden die Zyklen kürzer, die Konkurrenz der Spiele untereinander immer stärker. Mit der permanenten Weiterentwicklung der Technik haben sich die Konsolenhersteller möglicherweise selbst 'ein Bein gestellt', denn die hochgezüchteten Erwartungshaltungen werden kaum eingelöst. Auch durch die Konkurrenz der Online-Browsergames ' sprudeln' die Erlöse nicht mehr automatisch wie noch in den Jahren davor. Der Boom der Konsolen ist meiner Meinung nach definitiv zu Ende auch wenn der Deutschland-Chef von Nintendo nicht an den schnellen Erfolg des Internet glaubt. "Online ist sicher ein Wachstumsmarkt. Aber in den nächsten drei bis fünf Jahren ist der physische Vertrieb unserer Spiele sicher das größere Geschäft." Hier eine Befragung die meine Einschätzung untermauert und bestärkt: Games erobern das World Wide Web

Die Platzhirsche wollen ihr bestehendes Business so lange wie möglich weiterführen, dass sie dabei den Zug Richtung Internet dennoch beachten zeigen Online Shops wie z.B. Wii Ware u.a. - einen interessanten Artikel zum Thema finden Sie in der FAZ: Spiele ohne Internet - das geht nicht mehr.

Karo, Sun, 16.08.2009 | link (0 comments) | Kommentieren
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Games Convention Online

Vom 31. Juli bis 02. August 09 fand in Leipzig die weltweit erste Messe für Browser, Client und Mobile Games statt. Die Geschäftsführung der Leipziger Messe wollte u.a. den Weg von einer Produkt- zu einer Beziehungsmesse beschreiten und sich dabei allen Medien öffnen. Präsentiert werden sollte ein neues und innovatives Konzept in Form von Themenwelten.



Getreu ihrem Namen ist die GAMES CONVENTION ONLINE auch im Internet neue Wege gegangen. Auf http://www.gamesconvention.com sind Interviews mit Entwicklern, Spielehighlights und Vorträge der Dialogkonferenz zu finden.

Da ich leider selbst nicht in Leipzig anwesend sein konnte finden Sie hier eine kleine "Rückschau" und Berichte zur GCO:
GCO: Eine Messe sucht ihren Sinn
und/oder
GC Online: Auf der Jagd nach dem neuen Geschäftsmodell

Karo, Thu, 16.07.2009 | link (0 comments) | Kommentieren
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Neue Inpulse: DMMK 2009 - Berlin

Über 800 kreative Köpfe und Entscheider der digitalen Wirtschaft kamen zum Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) 2009 nach Berlin. DDB-Kreativchef Amir Kassei und Bestsellerautor Clay Shirky beschrieben in ihren Keynotes einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation. Zahlreiche weitere Teilnehmer forderten unter dem Motto "MOVE!" dazu auf, die Chancen zu ergreifen, die smarte IT- und Kommunikationslösungen bieten - auch bzw. gerade jetzt in der Krise.

Clay Shirky, Internetvordenker und Autor des Bestsellers "Here Comes Everybody", hob vor allem die neue Macht der Konsumenten hervor. Er machte deutlich wie sich diese online organisieren und welche Gestaltungskraft ad-hoc gebildete Gruppen besitzen, wie sie Aufgaben bewältigen und bewährte Geschäftsmodelle ins Wanken bringen können.

Amir Kassaei, Kreativchef der DDB Group Germany mahnte, dass die Zeiten vorbei seien, in denen das lautstarke Werben um Aufmerksamkeit Erfolg verspräche. Er forderte Unternehmen auf, ihre Kunden nicht mit Eigenlob zu belästigen, sondern ihnen stattdessen relevante Inhalte und Orientierung zu bieten.

Wer bei der Preisverleihung und dem Kongress vom 9. Juni nicht live dabei sein konnte, kann die Interviews und Dokumentationen rund um den DMMK auch im Netz finden: http://www.dmmk.de/
DMMK-TV
DMMK-Blog

Karo, Tue, 23.06.2009 | link (0 comments) | Kommentieren
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Mobile World Congress Barcelona - Eindrücke und Fazit

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat eine Reihe von Endgeräteherstellern eigene Download-Plattformen und Online Services vorgestellt. Die Mobilfunker sehen es (noch) gelassen und wollen mit Datentariffen punkten. Der Trend weist nun endgültig in Richtung Verschmelzung von Internet und Mobilfunk(gerät).

Ob Nokia, Samsung oder Microsoft. Alle wollen mit eigenen Software-Download-Stores und webbasierten Services ihre Smartphones attraktiver machen. Ein Geschäftsbereich, den bisher vor allem die Mobilfunknutzer besetzt haben.

Die Diskussion über Download bzw. Application-Stores ist letztlich auch eine Diskussion darüber, wie viele und welche Betriebssysteme überleben werden. Im Moment gibt es sehr viel Wettbewerb, meist belebt der das Geschäft - auch wenn konkret die Interoperabilität derzeit stark leidet.

Mehr zum Thema und auch zum Podcast Digital.Leben finden Sie unter Mobilfunk in der Wolke.

Zum Nachlesen eines sehr persönlichen "live" Eindrucks und Überblicks verweise ich sehr gerne auf mobile zeitgeist: Vier Tage im Mobile Disneyland.

Karo, Wed, 18.02.2009 | link (0 comments) | Kommentieren
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Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting Gmbh
A-1080 Wien, Laudongasse 34/1/43 | Mobil: +43 676 302 55 60
Email: k.simonitsch@ks3.biz | Impressum
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