Warum werden wir Empfehler?

Nach Anne Schüller werden Menschen nur dann als Empfehler aktiv, wenn sie etwas geboten bekommen, etwas worüber es sich zu reden lohnt. Etwas, womit man sich also "schmücken" und bei Anderen punkten kann. Nur dann, wird man auch eifrig darüber berichten.

Empfehlungen sind eine hochemotionale Sache. Noch sensibler sind aber Enttäuschungen. Enttäuschte Fans beispielsweise, können in Windeseile zu Saboteuren werden. Liebe und Hass (zwischen Anbieter und Kunde) liegen nah beinander. Empfehlungsmarketing setzt also nicht nur bemerkenswerte Produktfeatures voraus, sondern immer auch eine Menge (positiver) Beziehungsarbeit. Nicht vergessen, es braucht Stories, die weitererzählbar sind, denn Menschen lieben Bilder und Geschichten.

Menschen wollen nicht nur Geld und Spass. Sie wollen sich auch als "wichtig" erleben und empfinden. Sie wollen Sinnvolles tun - Spuren hinterlassen. Und als geschätztes Mitglied einer Gemeinschaft gelten. Wer ihnen dazu verhilft, dem wird dies (zumindes nach Frau Schüller - ich stimme voll zu) mit wertvoller Mundpropaganda vergoldet.

Empfehlungsbereitschaft entseht insbesondere, wenn man
die Coolness und das Geltungsbedürfnis erhöhen kann
+ zum Wohlergehen Anderer beitragen kann
+ sich durch Insider-Wissen profilieren kann
+ etwas völlig Neues und sehr Exklusives offeriert wird
+ in Entstehungsprozesse mitgestaltend involviert wurde.

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