Reality Check in Social Networks

Die Zugriffszahlen auf Facebook, My Space & Co. sind auf Wachstumskurs. Das Interesse der Fachwelt an Marketing- und Werbemaßnahmen in Social Networks steigt. Für Fittkau & Maaß Consulting Grund genug Nutzer und Nutzung von Social Networks aus der Nachfrageperspektive zu betrachten. Zu diesem Zweck wurden rund 7.500 deutschsprachige Besucher von sozialen Netzwerken befragt.

Die Ergebnisse im Überblick:
Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken im deutschsprachigen Internet in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist - und dass laut Interpretation von Fittkau & Maaß ein Sättigungspunkt erreicht sein könnte. Insgesamt besuchen heute 62% der Nutzer Social Networks; der Anteil der regelmäßigen Besucher (Nutzung mind. einmal pro Woche) stagniert bei 35%.



Unter den regelmäßigen Network-Besuchern geht nicht einmal jeder Dritte (28%) davon aus, dass er seine Network-Nutzung zukünftig noch intensivieren wird.

Lediglich 40% der regelmäßigen Network-Besucher zählen zu aktiven Social Networkern. Der größere Teil verhält sich nach eigenen Angaben vorwiegend passiv bzw. beobachtend.



Der Begriff "Networker" täuscht offenbar ganz gewaltig. Denn, nur weil Menschen Mitglied in einem sozialen Netzwerk sind, müssen sie noch lange keine aktiven Networker mit vielen Aktivitäten/Kontakten sein. Generell wird angenommen, dass 90 Prozent der Onliner ein Community-Angebot besuchen, ohne inhaltlich irgendetwas hinzuzufügen. Es sind immer nur wenige Meinungsmacher (Influencer), die aktiv in Social Networks unterwegs sind und mit ihren Veröffentlichungen die digitale Öffentlichkeit prägen.

Wo findet man sie nun, die wirklich aktiven Social Networker? Erstaunlicherweise offenbar nicht beim Marktführer Facebook sondern bei MySpace! Zum "Nachlesen": Mehr passive als aktive Networker

Dazu inhaltlich passend auch eine Online-Umfrage der Agentur defacto.x, der Selbst-GmbH und der Deutschen Telekom, die zeigt, dass Führungskräfte Social-Media-Anwendungen vor allem nutzen um sich mit ihren Mitarbeitern und Kollegen virtuell zu vernetzen (59%). Die aktive Nutzung dagegen deutlich geringer ausgeprägt ist. Zum "Nachlesen": Führungskräfte und das Social Web: Mit der aktiven Nutzung hapert es noch

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