Die Verbreitung von Smartphones nimmt weltweit rasant zu. Für Banken stellt sich die Frage, ob es sich um einen weiteren (Mode)Trend handelt, oder es sich lohnt, in die bankbetriebliche Nutzung via Smartphones zu investieren? Sind Smartphones lediglich ein weiterer Interaktionskanal, oder bieten sie Potenzial für gänzlich neue Dienste?
Folgender Beitrag versucht Antworten zu liefern:
Smartphones - Verpassen die Banken eine Chance?
Fazit: Es scheint, das Mobile Banking zur Zeit den Druchbruch erlebt. Doch zeigen die Ergebnisse der in obigem Beitrag dargestellten Studie auch deutlich auf, dass der wahre Kundennutzen bei den bisher angebotenen Applikationen zu kurz kommt.
Meist werden nur Teillösungen angeboten, da die gängigen Applikationen Abbildungen des "klassischen" Home Banking zur Verfügung stellen. D.h. Ein erster Schritt zum Mobile Banking scheint gemacht. Doch nun müssen Banken über das reine Übertragen schon bekannter Funktionalitäten hinaus spezifische - auf Smartphone Funktionalitäten ausgerichtete - Dienstleistungen kreieren, um die Kunden zu begeistern. Die vorhandenen Möglichkeiten nur durch die "Technologie-Brille" zu betrachten, ist zu kurz gedacht. Smartphones bieten einen zukunftsträchtigen Interaktionskanal zu einer Kundschaft, die Orts- und Zeitunabhängigkeit, always on Konnektivität und umfassenden Service als selbstverständlich erachtet.
Sind Banken dafür wirklich schon gerüstet? Eher nein - ich sehe hier noch ganz viel Handlungsbedarf!