Zahlenmäßig haben wir heute dank sozialer Netzwerke deutlich mehr Kontakte als früher. Doch wie wertvoll sind diese?
Bei CARTA wird dazu folgende Hypothese aufgestellt: Trotz aller Begeisterung um die sozialen Medien verbindet uns das Internet heute nicht in dem Maße, wie wir glauben. Das Netz ist zum größten Teil ein Ort schwacher und künstlicher oder - wie Umair Haque sie nennt - dünner Beziehungen - siehe dazu:
die Social-Media-Blase: Nennen wir es Beziehungsinflation.
Wie sehe ich das?
Grundsätzlich ist das eine Frage der Interpretation - bspw. des Begriffs "Freunde". Nur weil jemand meine Tweets liest, ist er oder sie auch nicht automatisch mein "Freund". Nur weil Menschen mir erlauben, mich mit Ihnen via XING oder Facebook zu vernetzen, sind sie nicht automatisch meine Freunde. Zuerst einmal sind das Kontakte. Für mich heisst das weiter, dass es notwendig ist, die Priorität und Relevanz der eigenen Kontakte im Netz einzustufen und danach zu handeln. Denn: nicht Facebook gibt vor, wer meine Freunde sind, bzw. wer was lesen darf/kann, das bleibt immer noch meine Aufgabe! Dass jedoch auch in schwachen Bindungen/Kontakten viel Potenzial vorhanden ist, ist durchaus bekannt und wurde von den Webevangelisten aufschlussreich aufbereitet:
die Stärke schwacher Bindungen.
Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting
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