Auch auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona lautete eine Beschwörungsformel: "App Store". Handyhersteller, Mobilfunker und Systemanbieter buhlen um die Aufmerksamkeit der Entwickler. Diese haben nun die Qual der Wahl. Welcher Ansatz bringt Erfolg und Geld?
In der Musikwelt oder auch im Sport kann man gut erkennen, was einen Star ausmacht: Ein Star hat ein eindeutiges Profil. Etwas, was ihn oder sie definiert und von allen anderen abhebt. Ein Star ist eine Marke. Für App-Entwickler eine von vielen Voraussetzungen, dass ihre App langfristig Erfolg hat. Doch wie mache ich meine App zur Marke? Dafür ist es zunächst wichtig, zu verstehen wie ein App Store Betreiber denkt. Apple zum Beispiel featured Apps, welche das iPhone um eine markante Funktion erweitern. Wie etwa: das iPHone zu einer Wasserwage machen.
Die App als Marke
Verteilung 70:30 als Basis
Die Geschäftsmodelle der verschiedenen Online-Shops scheinen auf den ersten Blick nicht grundlegend verschieden: Apples 70:30 Modell (der größere Anteil ist für den Entwickler) wird auch von Google und Intel (Moblin-Plattform) praktiziert. RIM (BlackBerry) bieten den Entwicklern 80 Prozent. Dabei geht es aber letztlich nicht um die Höhe der Prozente. Wichtig ist, wie viele Apps pro Tag verkauft werden! Apples App Store ist daher schon lange keine 'Goldgrube' per se. Bei einigen hundert neuen Anwendungen und Spielen täglich und mehr als 150.000 Apps ist es super schwierig entsprechende Aufmerksamkeit für die einzelnen Apps zu erreichen.
App Stores: Nicht alles, was glänzt, ist Gold
Der Apple Store ist ein brutaler Markt. Beim Android Market ist es derzeit noch leichter mit neuen Ideen als Erster an den Start zu gehen, doch wie lange noch? Fakt ist, es ist alles andere als leicht, mit Apps - egal auf welchem Gerät - wirklich Geld zu verdienen.
Der Erfolg von Apples iPhone und seinem App Store hat die Mobilfunkbranche nachhaltig geprägt. Mobilfunkanbieter aber auch Handyhersteller erscheinen etwas plan- und ratlos was nun die richtige Ausrichtung/Entwicklung sein könnte. Die Strategien reichen von Imitation über "Anything goes" bis zum Linux-Ansatz der Offenheit.
Die Strategien gegen Apple