Soziale Netzwerke arbeiten intensiv an ihrer Monetarisierung. Gleichzeitig beginnen etablierte Online-Shops mit der Integration von sozialen Elementen in ihre Sites. Wird nun also der E-Commerce sozial und die Communities kommerziell?
Die Unternehmensberatung Mücke Sturm & Company aus München hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt,
dass die Monetarisierung der sozialen Netzwerke den E-Commerce nachhaltig verändern wird. "Bis 2014 könnten die Einnahmen der sozialen Netzwerke in Deutschland auf 2,22 Milliarden Euro steigen. 'Empfehlungsmarketing im Netz' wird im E-Commerce zukünftig einen Teil der Umsätze ausmachen. Bis zu 12 Milliarden Euro Umsatz können dort so erreicht werden", erklärt Patrick Sturm, Partner der Unternehmensberatung - leider ohne konkrete Hinweise und ausreichende Basis für das Zahlenwerk zu liefern.
Fakt ist, Social Communities bergen aufgrund ihres Zuganges zu einer großen Anzahl an Mitgliedern ein enormes Potenzial: Die zehn größten Plattformen in Deutschland verfügen zusammen bereits über 45 Millionen Mitglieder. Diese Quelle will erschlossen werden. Doch wie? 'Item Selling', die Integration kostenpflichtiger Applikationen und/oder der Absatz virtueller Güter bringt nach dem Motto 'Kleinvieh macht auch Mist' bereits jetzt beachtliche Umsätze.
Sozial initiierte Vermittlungen und Weiterleitungen werden künftig einen großen Anteil am Umsatz der Online-Schops ausmachen. Immer häufiger finden Kunden über 'Empfehlungsmarketing' direkt zu einer entsprechenden E-Commerce Seite. Je einfacher, leichter und zielgenauer ein Internet-Shop von Online-Kunden aufgefunden werden kann, umso höher ist dessen Umsatz. Damit ergibt sich auch eine neuartige Wettbewerbssituation: Facebook und Google - massive Konkurrenz für die Link-Ökonomie!