Marken stolpern - Konzeptlosigkeit
Über 700 Millionen Menschen weltweit, über 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Social Media Portale wie Facebook, Twitter oder YouTube. Immer mehr Unternehmen in Deutschland versuchen im Social Web ihre Zielgruppen zu erreichen. Wie und in welchen Social-Media-Kanälen die 100 größten Brands Deutschlands aktiv sind, hat die Agentur Construktiv in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg untersucht.
Fazit: 60 Prozent der 100 größten deutschen Marken nutzen mindestens einen der untersuchten Social-Media-Dienste Youtube, Facebook, Twitter und Corporate Blog. Ein Viertel beschränkt sich auf einen Dienst. Zwei oder drei Social Media Plattformen werden von etwa einem Drittel der Marken genutzt. Eine umfassende Social Media Strategie haben jedoch nur fünf Prozent der Brands.
Die Studie zum Download: Studie: 60% Prozent der größten Marken in Deutschland nutzen aktiv Social Media
Die Untersuchung zeigt weiters, dass je nach Branchen die Nutzung der Social Media Kanäle stark variiert:
Führend sind Telekommunikationsunternehmen und Unterhaltungselektronikhersteller (92 Prozent), Schlusslichter sind bislang Chemieindustrie (18 Prozent) und Finanzdienstleister (40 Prozent).
Markenprofis stolpern ins Mitmachweb schreibt Spiegel Online. Denn obwohl Deutschlands Firmen ins Mitmach-Netz drängen scheinen Sprache und Mentalität der neuen Werbeumgebung den Firmen weitgehend verschlossen zu bleiben. Tatsächlich stellen sich viele Firmen gerade erst die Frage, ob für Social-Media Aktivitäten das Marketing, die PR-Abteilung, der Kundensupport oder gar der Vertrieb zuständig ist. Darüber hinaus, wer am Ende dafür sein Budget hergeben muss. Dabei gerät sehr oft ganz leicht die Zielgruppe und die eigentliche Aufgabenstellung aus den Augen.
Unternehmen sind in Zukunft immer stärker auf eine schlüssige Web-2.0-Strategie angewiesen. Boschs Bastler-Netzwerk und das soziale Netzwerk für Diättipps von Campina - rund um den Trinkjoghurt Optiwell herum gebaut - sind Beispiele von Unternehmen die endlich weiter gehen, als eine Facebook-Präsenz einfach ins Netz zu stellen oder einige Videos auf YouTube zu laden. Die Betreiber von Branded Communitys versprechen sich eine stärkere Kunden-Marke-Bindung. Bosch hofft, durch Interaktion mit den Kunden tiefere Erkenntnisse zur eigenen Zielgruppe zu gewinnen. Bei beiden Modellen steckt jedenfalls eine Strategie dahinter, die momentan leider allzuviele Marken vermissen lassen. Schade und gefährlich für den weiteren Geschäftserfolg in der mobilen und digitalen Community!
Fazit: 60 Prozent der 100 größten deutschen Marken nutzen mindestens einen der untersuchten Social-Media-Dienste Youtube, Facebook, Twitter und Corporate Blog. Ein Viertel beschränkt sich auf einen Dienst. Zwei oder drei Social Media Plattformen werden von etwa einem Drittel der Marken genutzt. Eine umfassende Social Media Strategie haben jedoch nur fünf Prozent der Brands.
Die Studie zum Download: Studie: 60% Prozent der größten Marken in Deutschland nutzen aktiv Social Media
Die Untersuchung zeigt weiters, dass je nach Branchen die Nutzung der Social Media Kanäle stark variiert:
Führend sind Telekommunikationsunternehmen und Unterhaltungselektronikhersteller (92 Prozent), Schlusslichter sind bislang Chemieindustrie (18 Prozent) und Finanzdienstleister (40 Prozent).
Markenprofis stolpern ins Mitmachweb schreibt Spiegel Online. Denn obwohl Deutschlands Firmen ins Mitmach-Netz drängen scheinen Sprache und Mentalität der neuen Werbeumgebung den Firmen weitgehend verschlossen zu bleiben. Tatsächlich stellen sich viele Firmen gerade erst die Frage, ob für Social-Media Aktivitäten das Marketing, die PR-Abteilung, der Kundensupport oder gar der Vertrieb zuständig ist. Darüber hinaus, wer am Ende dafür sein Budget hergeben muss. Dabei gerät sehr oft ganz leicht die Zielgruppe und die eigentliche Aufgabenstellung aus den Augen.
Unternehmen sind in Zukunft immer stärker auf eine schlüssige Web-2.0-Strategie angewiesen. Boschs Bastler-Netzwerk und das soziale Netzwerk für Diättipps von Campina - rund um den Trinkjoghurt Optiwell herum gebaut - sind Beispiele von Unternehmen die endlich weiter gehen, als eine Facebook-Präsenz einfach ins Netz zu stellen oder einige Videos auf YouTube zu laden. Die Betreiber von Branded Communitys versprechen sich eine stärkere Kunden-Marke-Bindung. Bosch hofft, durch Interaktion mit den Kunden tiefere Erkenntnisse zur eigenen Zielgruppe zu gewinnen. Bei beiden Modellen steckt jedenfalls eine Strategie dahinter, die momentan leider allzuviele Marken vermissen lassen. Schade und gefährlich für den weiteren Geschäftserfolg in der mobilen und digitalen Community!
Karo, Tue, 08.12.2009 | Kommentieren
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