Das Thema Medienkonvergenz nimmt an Bedeutung zu. Die Grenzen zwischen den klassischen Medien TV, Print, Radio und dem Internet verschwimmen immer stärker. Immer mehr Menschen interessieren sich für konvergente Produkte und Services. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle TNS Convergence Monitor:
Medienkonvergenz mit großem Zukunftspotential.
Eine der größten Nutzungsbarrieren für konvergente Produkte ist die Angst vor technischer Überforderung. Weiters die geringen Kenntnisse über konvergente Medien.
Noch ein interessantes Detail aus der Untersuchung: Von einer Kannibalisierung des Fernsehens durch das Internet kann keine Rede sein: Im Vergleich zu 2008 ist die Fernsehnutzung in Deutschland in allen Altersgruppen stabil geblieben. Mit 83 Prozent Stammnutzern (=TV-Nutzung an vier und mehr Tagen die Woche) ist das Fernsehen nach wie vor unangefochten das Leitmedium. Wie die Studie zeigt, werden Videoinhalte auf Abruf derzeit noch eher selten genutzt.
Voraussetzung für den durchgreifenden Markterfolg konvergenter Produkte und Services ist es deshalb, den Konsumenten nicht die Technik an sich, sondern die praktischen Vorteile der neuen Dienste im Alltag zu verdeutlichen. Komsumenten wollen eine einfache Inbetriebnahme und Bedienung!
Dr. Karoline Simonitsch | Strategic Development Consulting
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